OB und Villinger machen bei Gewerbeschau Weg für weitere Betriebe frei

Staufer Kurier, 18. September 2008
Selten kann sich der interessierte Bürger so intensiv und umfassend informieren wie bei einem "Tag der offenen Tür" in einem Gewerbegebiet.

Und die Betriebe im Eisental in Waiblingen hatten am Sonntag, 14. September 2008, beim "Eisental-Tag" zum Sehen, Hören, aber auch zum Ausprobieren eingeladen. Zahlreiche Gewerbetreibende ließen auch einen Blick hinter die Kulissen zu. Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes sorgte sich zwar auch diesmal um Leib und Leben, aber eher im Sinn dessen, dass die Helferinnen und Helfer um das leibliche Wohl der Gäste besorgt waren. Die Polizei war mit einem Info-Stand vertreten und das Bummelbähnle brachte diejenigen, die nicht ganz so gut zu Fuß waren, von Betrieb zu Betrieb, denn die Eisentalstraße trennt das bestehende Gewerbegebiet in einen östlichen und einen westlichen Teil. Damit sich ansässige Firmen ausdehnen und weitere ansiedeln können, wird das Gewerbegebiet "Eisental" um einen dritten und letzten Bauabschnitt erweitert, zahlreiche Anfragen liegen schon längst beim städtischen Wirtschaftsförderer vor. Oberbürgermeister Andreas Hesky und BdS-Vorsitzender Ullrich Villinger haben am Sonntag mit dem Schnitt durchs rote Band den Weg für die Betriebe frei gemacht.

Für 3,4 Millionen Euro sind die insgesmt 20 Hektar Fläche erschlossen worden. Besonders stolz seien alle Beteiligten auf den gelungenen Anschluss an die Bundesstraße 29 durch den Kreisverkehr auf der Landesstraße 1142 beim Freibad, betonte der Oberbürgermeister, der von einem hoch attraktiven Gewerbegebiet sprach, in dem große Flächen zur Verfügung stünden, die aber genauso kleingliedrig unterteilt werden könnten. Die Qualität des Gebiets werde durch die Umgebung unterstrichen, die bewusst so erhalten worden sei, auch als Ausgleich für den Eingriff in die Natur. 90 Prozent der Fläche befindet sich im Eigentum der Stadt Waiblingen. Ein Drittel der Bauplätze ist inzwischen verkauft. Eine der neuen Verbindungsstraßen ist die "Lise-Meitner-Straße", die nach der Berliner Kernphysikerin benannt wurde. Dort konnten die Besucher nach der Freigabe der Erweiterung an einem Luftballon-Wettbewerb teilnehmen, der mit vielversprechenden Preisen lockte. Ballone in den Farben des Stadtwappens, Schwarz und Weiß, zogen rasch in Richtung Schwarzwald – dessen waren sich anwesende Stadträte einig. Der Oberbürgermeister dankte Wirtschaftsförderer Wolfgang Schink für seinen rührigen Einsatz, mit dem er die Ansiedlung weiterer Betriebe verfolgte. Hesky freute sich auf die anstehenden Spatenstiche, sagte dem Gemeinderat Dank, dafür dass er die Erweiterung auf den Weg gebracht habe und weil damit weitere Steuereinnahmen gesichert worden seien.


 
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